Chelattherapie (Schwermetallausleitung)

Bei der Chelattherapie werden Infusionen über die Armvene durchgeführt mit sogenannten Chelatoren. Chelatoren besitzen die Fähigkeit, Metalle  (v. a. Schwermetalle wie Blei, Kadmium, Quecksilber, Silber, Nickel, Arsen und auch das Leichtmetall Aluminium) zu binden. Schwermetallbelastungen spielen eine große Rolle bei vielen Erkrankungen, z. B. bei Durchblutungsstörungen, Hauterkrankungen, Gelenk-entzündungen, neurologische Erkrankungen oder Erschöpfung. Schwermetalle im Organismus können zu einer vermehrten Bildung von sog. freien Radikalen führen. Freie Radikale sind reaktions-freudige Substanzen, die unsere Zellen schädigen können, wenn sie im Übermaß im Körper vorhanden sind. Dann ist das Entgiftungssystem überfordert. Bei der Infusionstherapie wird gemeinsam mit dem Chelator (EDTA - Aminosäure Ethylene Diamine Tetra Aceticacid) lebenswichtige Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium verabreicht und Vitamine, um den Stoffwechsel anzuregen und das Immunsystem zu unterstützen. Ich bin Mitglied der Deutschen  Akademie für Chelat-Therapie e. V. und habe dort die Ausbildung zum Chelat-Therapeuten erfolgreich abgeschlossen.